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Einführung: Adverb – Was sind Adverbien? Was ist ihre Funktion?

Adverbien werden auch Umstandswörter genannt, was uns hilft, ihren Zweck zu identifizieren.
Ein Umstand ist das Wie? Wo? Wann? Warum? einer Handlung. Denkt dabei an Tätigkeiten, Geschehnisse, Verhältnisse, Eigenschaften oder Ereignisse.
Ausserdem sagt uns der Name Adverb (lat. ad = hin, hin zu), dass die Adverbien meist in der Nähe der Verben im Satz stehen. Ausnahmen dazu gibt es natürlich, aber diese einfache Regel ist ziemlich präzise! (Ausnahmen sind z.B Adverbien, die Partizipien, andere Adverbien oder auch Adjektive beschreiben).

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Einführung in die Pronomen – Was ist ein Pronom? Welche Funktion hat es im Satz?

Dieser Artikel soll eine einfache Erklärung / Definition der Pronomen darstellen und euch die wichtigsten Kategorien präsentieren.
Pronomen oder Pronomina werden auch Fürwörter genannt. Fürwörter, da sie stellvertretend für ein Substantiv stehen.
Sie können substantivisch auftreten oder wie ein Artikel das Substantiv begleiten.
Pronomen sind wie Substantive und Adjektive deklinierbar, bilden jedoch eine eigene Wortart. Sie können also in allen vier Fällen auftreten.
Im Satz müssen wir ausserdem bedenken, dass Pronomen substantivisch oder adjektivisch gebraucht werden.

  1. Personalpronomen (persönliche Fürwörter)ichduersieeswirihrsie
  2. Possesivpronomen (besitzanzeigende Fürwörter)mein(e)dein(e)sein(e)unser(e)euer(e)ihr(e)
  3. Reflexivpronomen (rückbezügliche Fürwörter)michdichsichunseuch
  4. Indefinitpronomen (unbestimmte Fürwörter)jemandalleeinerkeinermanchemanwerniemandnichtsetwaseinigeandere
  5. Demonstrativpronomen (hinweisende Fürwörter)derdiedasdieserdiesediesesjenerjenejenesderjenigediejenigedasjenigederselbedieselbedasselbe
  6. Interrogativpronomen (fragende Fürwörter)wer?was?welcher?
  7. Reflexivpronomen (bezügliche Fürwörter)derdiedaswelcherwelcheswelchewerderen
substantive männlich weiblich

Substantive in der deutschen Sprache: weiblich / feminin

Alle Substantive (Nomen) der deutschen Sprache folgen immer drei Grundprinzipien. Jedes Nomen besitzt einen Kasus, Numerus und Genus.

  • Der Kasus ist der Fall. Es gibt vier Fälle im Deutschen: Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ.
  • Der Numerus ist die Unterscheidung von Singular und Plural.
  • Der Genus letztlich bestimmt das Geschlecht der Substantive, also männlich (maskulin), weiblich (feminin), sächlich (neutrum).

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