Barbaratag

Der 4. Dezember: Barbaratag

Da wir heute den 4. Dezember schreiben, möchte ich euch mit einem Tag vertraut machen, der besonders in den katholischen Teilen Deutschlands, sowie auch in den Alpenländern und in der orthodoxen Kirchentradtition begangen wird.

Die heilige Barbara ist eine der vierzehn Nothelfer und steht als Symbol für Stand- und Wehrhaftigkeit im Glauben.

Viele Berufe haben sie als Schutzpatronin, darunter sind die Bergleute, die Feuerwehr, viele Handwerker und auch die Artillerie.

Bräuche

  1. Am Barbaratag schneidet man Zweige von einem Baum, meist von einem Obstbaum oder auch einer Forsythie und stellt diese in eine Vase. Blühen die Zweige dann bis zum Heiligen Abend, dem 24. Dezember, soll dies Glück für das nächste Jahr bedeuten.
  2. Man kann auch Weizen, den sogenannten Barbaraweizen, auf einem Teller aussähen, wo er dann bis Weihnachten aufspriessen soll. Dieses winterliche Grün ist auch als Teller-Saat bekannt.
  3. In vielen Bergbauorten findet am Barbaratag ein bergmännischer Umzug statt.Ist der Barbaratag auch bei euch bekannt, und wird er begangen? Schreibt mir einen Kommentar.
Bild von GFreihalter
  • Barbara

    Ich heisse Barbara, und mein Vater war einen Artillerist. Er hat mich genannt wie die Schutzpatronin der Artillerie 🙂